Fidschi – das Paradies

Fidschi -12.04.18 

Bevor ich wieder nach Australien zurückkehrte, entspannte ich zuerst noch eine Woche im Paradies. Pünktlich um 13.00 Uhr landete der Flieger in Nadi. Während des Fluges rüttelte und schüttelte es die ganze Zeit, weshalb mein Magen sehr froh war, als ich endlich wieder festen Boden unter den Füssen hatte. Bereits am Flughafen kam man durch die herzliche Begrüssung gleich in Urlaubsstimmung.

Am Flughafen wurde ich zusammen mit ein paar anderen von einem Shuttlebus des Hostel „Bamboo Backpackers“ abgeholt und konnte bei der Ankunft gleich ins Zimmer einchecken.

Wie ich bereits aus den Medien mitbekommen hatte, sorgte über das Osterwochenende der Zyklon „Josie“ für sinnflutartige Regenfälle über dem Inselparadies Fidschi und hinterliess eine grosse Verwüstung. Diese war auch hier in Nadi nicht zu übersehen.

Als ich vom Strand zurückkam, lief ich kurz ins Dorf um Geld abzuheben sowie ein 6er Pack Wasser und ein paar Snacks für zwischendurch einzukaufen. Denn die kommenden 5 Tage werde ich auf einer der vielen kleinen Insel sein, wo es abgesehen vom Resort nichts weiter gibt. Als ich zurück ins Zimmer kam, machte ich mit zwei Mädels Bekanntschaft, mit welchen ich später diesen schönen Sonnenuntergang am Strand genoss.

Nach einem sehr scharfen, aber leckeren Nasi Goreng im „Café Bamboo“, setzten wir uns draussen in die Runde, wo drei Einheimische auf den Gitarren bekannte Songs spielten und alle mitgesungen hatten. Es herrschte eine sehr lockere und chillige Atmosphäre in diesem Hostel, welche mir absolut taugte.

Am nächsten morgen stand ich mit Sack und Pack um 7.00 Uhr bereit. So langsam wusste ich echt nicht mehr, wie ich all diese Sachen tragen sollte, doch zum Glück ging es allen gleich.

Bereits ein paar Minuten später traf ein grosser Shuttlebus von „Awesome Adventures Fiji“ ein und brachte mich zusammen mit Dutzend anderen an den Hafen von Denarau. Nach dem Check-in war ich meine Last endlich los. Als die Crew bereit war, durften wir einsteigen und um 8.30 Uhr stach der Katamaran in den Pazifik hinein.

Der Katamaran konnte die Inseln nicht direkt ansteuern und somit wurden die Gäste der jeweiligen Insel mit einem kleinen Boot abgeholt.

Die Fahrt auf dem Wasser war sehr schön und erinnerte mich an meine Fährfahrten in Neuseeland.

Kurz vor Mittag trafen wir im „Octopus Resort“ auf der „Waya Insel“ ein und wurden wie die anderen mit einem kleinen Boot abgeholt und an Land gebracht. 

Mit warmherzigem Gesang und Tanz wurden wir am wunderschönen Beach empfangen. Nach ein paar Informationen vom Manager gab es zur Begrüssung einen leckeren exotischen Drink und eine Hibiscus-Blume ins Haar. Bula!

Als ich meine Rucksäcke umschnallen und zum Zimmer laufen wollte, wies mich einer der Angestellten mit einem Lächeln darauf hin, dass sie das Gepäck tragen werden. Stimmt, ich hatte ja ganz vergessen, dass ich im „Urlaub“ bin. Im Zimmer angekommen standen noch drei der sieben Betten frei, von welchen ich mir eines aussuchen konnte.

Ich machte kurz mit zwei Jungs Bekanntschaft, welche gerade dabei waren zum Beach aufzubrechen. Genau dass, werde ich nun auch tun. Ich hüpfte in mein Bikini, schmierte mich ordentlich mit Sonnenschutz ein und genoss zuvor noch ein sehr leckeres Mittagessen.

Danach legte ich mich auf einen Liegestuhl und liess im Paradies meine Seele baumeln – ach ist das traumhaft schön hier…..

Als ich nach ein paar Stunden ins Zimmer zurückkehrte, lernte ich Tanja aus der Schweiz kennen. Wir haben uns vom ersten Moment an super verstanden und plauderten gleich wie zwei Bienchen auf Englisch drauf los. Es dauerte eine ganze Weile bis wir schnallten, dass wir beide aus der Schweiz kamen und somit auch Mundart miteinander reden könnten. Da sie einen südländischen Touch hat und fast akzentfrei Englisch redete, wäre ich gar nie auf die Idee gekommen mit ihr Deutsch zu sprechen und sie meinte ich sei aus Schweden – haha. Als sie mir erzählte, dass sie aus Embrach sei und in Kloten gearbeitet hatte, stellten wir fest, dass wir nicht nur einige gleiche Leute kennen, sondern auch 5 Jahre sozusagen über die Strasse voneinander gearbeitet hatten. Echt unglaublich und dann läuft man sich auf einer kleinen Insel mitten im Pazifik über den Weg. Die Welt ist ein Dorf oder besser gesagt eine kleine Insel. Bei einem leckeren Drink an der Bar genossen wir diesen wunderschönen Sonnenuntergang…..

Nach einem sehr feinen Abendessen – wir Backpacker erhielten absolut den gleichen Komfort wie die Gäste aus der Beachfront Villa – gönnten wir uns an der Bar noch einen Schlummertrunk. Schlussendlich wurde daraus ein feuchtfröhlicher Abend mit einem der witzigsten Barkeeper ever. 🙂

Mit etwas kleinen Augen genossen wir das leckere Frühstück direkt am Strand und legten uns anschliessend mit vollen Bäuchen in die Sonne.

Eigentlich wäre Tanja in ein paar Stunden auf eine nächste Insel weitergereist, entschied sich jedoch spontan eine Nacht zu verlängern und die am anderen Ort einfach sausen zu lassen. Wir schnappten uns zwei Stand-Up-Paddleboards und schnorchelten im wunderbaren Korallenriff, in welches man direkt vom Strand aus hinein schwimmen konnte. Es war so umwerfend schön hier, weshalb ich meinen lieben Schatz sooooooooooo gerne zu mir ins Paradies gebeamt hätte.

Um 17.00 Uhr nahm ich an der Yoga-Stunde teil, welche unter freiem Himmel mit Sicht aufs Meer stattfand. Einfach herrlich. In dieser Zeit gönnte sich Tanja eine Öl-Massage, von welcher auch nach mehrmaligem Haare waschen noch Spuren zu sehen war. 🙂 Vor dem Abendessen gab es eine traditionelle fidschianische Show, welche wir uns natürlich auch anschauten.

Nach der Show wurden wir zu Tisch gebeten und erhielten ein wunderbares Abendessen. Bevor wir den Abend erneut an Tom’s Bar ausklingen liessen, probierten wir das Nationalgetränk „Kava“. Dieses wird aus der Wurzel einer Pflanze namens Rauschpfeffers verarbeitet und als natürliches Entspannungsmittel verwendet. 🙂 Meist wird Kava in mehrstündigen Zeremonien konsumiert, wie in anderen Ländern Bier getrunken wird. Man setzt sich auf den Boden und dann wird eine kleine Schale mit Kava vom einen zum nächsten gereicht. Nix von Hygieneregeln, da trinkt jeder aus der gleichen Schale. Anders als bei zu viel Alkoholkonsum, sollte man mit Kava angeblich am nächsten Morgen keinen Kater haben.

Genau so wie die trübe Brühe aussieht, schmeckt sie auch – absolut widerlich!!! Ein kleiner Schluck hatte mir mehr als gereicht. Ich hatte echt das Gefühl ich trinke flüssige Erde, welche schon seit mehreren Wochen in der Schale gelegen hatte. Bääähhhhh, war das hässlich. Da brauchte ich dringend einen leckeren Drink.

Obwohl wir erst in den Morgenstunden in unsere Betten fielen, war ich um 7.30 Uhr bereits hellwach. Ich stand auf und nutzte die Gelegenheit das Internet ganz für mich alleine zu beanspruchen und meinen Schatz anzurufen. Denn schliesslich gab es heute was zu feiern – 6 Monate auf REISEN! 🙂 Nach einem sehr langen und tollen Telefonat, war auch Tanja langsam unter den Lebenden und wir machten uns auf zum Frühstücksbuffet. Danach packte sie ihre Sachen zusammen und ich schlenderte gemütlich am Strand entlang. Auch an diesem Strand fegte der Zyklon nicht spurlos vorbei und hinterliess seine Spuren, jedoch weniger schlimm als in Nadi. Gemäss den Angestellten war der Strand sowie das Meer zuvor noch viel sauberer und somit schöner.

Trotz allem, konnte ich mich nicht beklagen, denn es war absolut genial hier. Zudem war klar ersichtlich, dass der Beach in der Nähe des Resorts tiptop gesäubert wurde, so dass fast kaum noch was von der Verwüstung erkennbar war.

So wie die beiden Jungs genossen auch wir die letzte Stunde am Beach, bevor Tanja weiterreiste und hielten unsere Begegnung mit einem Foto fest.

Kurz nach 15.00 Uhr wurde sie mit dem Boot zum Katamaran gefahren und ich liess mir auf einem Liegestuhl mein letztes halbes Jahr Revue passieren…..

Da es so wunderschön war und ich Strandspaziergänge über alles liebe, lief ich auch noch gemütlich zum anderen Ende des Strandes.

Als ich zurückkam, waren bereits alle Tische für das Abendessen schön gedeckt.

Nach dem Duschen hörte ich vom Restaurant her ein Riesengeschrei und sah von weitem viele Leute herumstehen. Klar steckte ich auch meine Nase ins Geschehen. Haha, wie geil ist dass den. Da das „Octopus“ das einzige Resort auf der Insel ist und die Einheimischen keinen TV zu Hause haben, schauten sich alle zusammen inkl. Personal das „7er-Rugby-Spiel“ Neuseeland gegen Fidschi an. Obwohl Neuseeland den Olympiasieger Fidschi mit 14:0 besiegte, herrschte eine fröhliche Stimmung.

Vor dem Abendessen gönnte ich mir zur Feier des Tages einen leckeren Cuba Libre an Tom’s Bar und genoss den Wolkenuntergang…..

Danach wurden wir kulinarisch wieder vom Feinsten verwöhnt. Ich schlemmte wie eine Königin und fühlte mich längst nicht mehr als Backpacker.

Da an der Bar gähnende Leere herrschte – da Tanja und ich die einzigen Stammgäste waren 🙂 – und sich die restlichen Backpacker bereits schlafen legten, fühlte ich mich gerade etwas einsam. Denn ich hätte dieses besondere Ereignis gerne mit jemandem geteilt. Da all meine Versuche Bopa her zu beamen leider misslungen, tat es mir soooooooooo gut seine Stimme zu hören und mit ihm in die Nacht hinein zu plaudern.

Bereits um 7.30 Uhr stand ich wieder auf der Yoga-Matte. Es tat richtig gut mit Yoga in den Tag zu starten. Nach dem Frühstück schnorchelte ich stundenlang im wunderschönen Korallenriff. Auf einmal war ein Junge neben mir und meinte ich soll ein paar von seinen Fischkadaver in die Hand nehmen, dann schwimmen noch viel mehr Fische um mich herum. Bevor ich etwas sagen konnte, hatte ich meine Hand voll und schon kamen die Fische in Scharen angeschwommen.

Als mein Magen nach dem Schnorcheln so richtig knurrte, machte ich mich auf zum Mittagessen. Gerade als ich mich an einen freien Tisch setzen wollte, winkte mich Adrian, aus Bern, welcher mit seiner Frau und den zwei Kids auf Urlaub war, zu ihnen hin. Nach dem Essen mit der netten kleinen Familie, machte ich mich für die Tour „Visit the village and school“ – „Besuch des Dorfes und der Schule“ – bereit, welche am Nachmittag vom Resort aus durchgeführt wurde.

Wir liefen gute 1o Minuten durch den Wald, bis wir auf der anderen Seite der Insel ankamen und durch das Dorf der Einheimischen geführt wurden.

In der Schule berichtete uns die Lehrerin über den Schulalltag der Kinder und unterstützte zwei süsse kleine Mädchen beim Vorsingen zweier Lieder.

Danach liefen wir zum unweit entfernten Dorfplatz zurück, wo sich die Männer des Dorfes für die Kava-Zeremonie bereits versammelt hatten. Yeah, ich kann es kaum erwarten.

Während wir Kava tranken, spielten die Kinder auf dem Dorfplatz und die restlichen Einwohner machten sich für die Show bereit.

Zum Abschluss wurde auf dem Platz noch ein kleiner Flohmarkt hergerichtet.

Es war interessant zu sehen wie die Einheimischen auf einer solch kleinen Insel leben. Auch wenn das Ganze geplant war, kam es trotzdem sehr authentisch rüber. Nach der Rückkehr hüpfte ich unter die Duschen und genoss bei einem Cuba Libre den herrlichen Sonnenuntergang.

Echt unglaublich, wie lecker wir jeden Tag bekocht wurden. Einfach himmlisch.

Beim Abendessen sassen wir Backpacker jeweils alle am selben Tisch und heute stiess der Neuankömmling Nate, aus England, dazu. Ein witziger, voll zerstreuter Spassvogel, bei welchem man sich vor Lachen kaum noch halten konnte. Da ich am nächsten morgen um 9.00 Uhr einen Tauchgang gebucht hatte, machte ich jedoch schon bald einen Abgang.

Mit etwas wackeligen Beinen stand ich um 8.00 Uhr auf und nahm vor dem Tauchgang ein leichtes Frühstück zu mir. Ich war extrem nervös, da ich seit dem „PADI – Open Water Diver Kurs“, welchen ich vor 4 Jahren gemacht hatte, nie mehr getaucht bin. Doch in diesem wunderbaren Paradies wollte ich mir diese Gelegenheit einfach nicht entgehen lassen. Auch wenn mir der Tauchinstruktor mitteilte, dass aufgrund des Zyklons das Meer sehr aufgewirbelt wurde und dies noch klar ersichtlich sei.

Kurz nach 9.00 Uhr fuhren wir mit dem Boot ein paar Minuten ins Meer hinaus. Als wir uns ins Wasser fallen liessen und langsam unter tauchten, fühlte ich mich anfänglich überhaupt nicht wohl. Doch mit der Zeit konnte ich es immer mehr geniessen. Zudem stellte ich fest, dass Unterwasservideos gar nicht so einfach sind, insbesondere nicht in Kombination mit Nervosität. 🙂

Nach dem Tauchen hatte ich einen Bärenhunger und freute mich riesig auf das baldige Mittagessen. Danach gönnte ich mir eine „Sulua Massage“ und war wie Tanja von oben bis unten schlüpfrig wie ein Fisch. Doch die Massage war spitze und tat richtig gut. Als ich danach zum Strand lief, sah ich diesen alten Mann am Boden sitzen und aus Palmenblättern Körbe flechten. Klar musste ich direkt an Chiang Mai denken und ging auf ihn zu. Nach einer netten Unterhaltung wusste ich, dass er nicht nur der Dorfälteste, sondern auch der Fotogenste auf der Insel war. Denn die einzige Postkarte, welche es im Resort zu kaufen gab, war mit seinem strahlend weissen Lächeln drauf.

Kaum legte ich mich auf einen Liegestuhl, zogen dunkle Wolken auf und bereits kurze Zeit später folgte der Regen.

Na dann, eine gute Gelegenheit um meine Sachen zu packen, da ich am nächsten Tag leider wieder abreisen musste. Der Regen war zum Glück nur von kurzer Dauer und somit fand die Yogastunde statt. Natürlich gönnte ich mir an meinem letzten Abend vor dem Abendessen noch einen Drink an Tom’s Bar.

Eigentlich wollte ich heute nicht mehr ins Yoga, da ich jedoch bereits sehr früh wach im Bett lag, gab es keinen Grund diesem fern zu bleiben.

Nach dem Frühstück genoss ich meine letzten Stunden im Paradies…..

Bis mit der Ebbe das unangenehme Seegras zum Vorschein kam.

Obwohl ich es problemlos noch viel länger hier ausgehalten hätte, war es nun an der Zeit mich für die Weiterreise bereit zu machen. Somit hüpfte ich um 14.00 Uhr gemütlich unter die Dusche um möglichst allen Sand abzuwaschen. Nachdem Auschecken setzte ich mich auf einen Liegestuhl und wartete auf den Katamaran, welcher mit einer guten halben Stunde Verspätung eintraf. Wie bereits bei der Ankunft wurden wir alle auf ein kleines Boot gesteckt und zum Katamaran gefahren, welcher uns wieder zurück nach Denarau brachte.


Bei der Ankunft wurden wir von einem Shuttlebus abgeholt und ich checkte erneut für eine Nacht im Hostel „Bamboo Backpackers“ ein. Leider war das Zimmer diesmal nicht direkt am Beach, aber für eine Nacht spielte dies keine Rolle. Ich legte meine Sachen ins Zimmer und lief gleich rüber zum „Café Bamboo“ um mir ein Nachtessen zu bestellen. Kaum angekommen, kamen einige vertraute Gesichter auf mich zu und begrüssten mich herzlich. Teilweise waren es Backpacker die in diesem Hostel einfach hangen geblieben sind – was ich sehr gut nachvollziehen kann – oder auch solche die ebenfalls für ein paar Tage auf einer oder mehreren Inseln waren und nun wieder zurückkehrten. Schon während dem Essen hörte ich in der Nähe eine „Guggenmusik“ spielen. Irgendwie ziemlich irritierend an einem solchen Ort, aber auch voll cool, weshalb ich mir dies natürlich anschauen wollte. Ich schnappte mir ein Bier und ging immer der Musik sowie den Leuten nach, bis ich vor einer Brassband stand. Sie spielten einen bekannten Song nach dem anderen und waren richtig gut. Klar konnte auch ich bei solchen Rhythmen nicht einfach still herumstehen, zog meine Flip Flops aus und begab mich zu den anderen auf die Tanzfläche – also einfach in den Sand. Auf einmal hörte ich eine sehr vertraute Stimme neben mir. Als ich mich umdrehte, schwang Tanja ein paar Meter neben mir das Tanzbein. Wir fielen uns kreischend in die Armen und verbrachten den Rest des Abends zusammen. Bei einer Verschnaufpause nutzten wir die Gelegenheit ein paar der Band anzusprechen um herauszufinden, was das Ganze auf sich hatte. Sie berichteten uns, dass es sich um das sogenannte „Globeshakers Project“ handelte, womit wir beide jedoch nichts anfangen konnten und somit noch mehr Infos brauchten. Sie waren 12 Studenten und 2 Studentinnen aus Frankreich, die während zwei Jahren in der Brassband einer Uni zusammen musizierten. Dabei kamen sie auf die Idee, eine eigene Brassband zu gründen und ihre Leidenschaft für die Musik grenzübergreifend zu teilen. Somit kam es dazu, dass sie für 6 Monate zu einer musikalischen und solidarischen Reise um die Welt aufbrachten. Das Projekt war vor allem ein menschliches Abenteuer und eine Solidarität, deren Hauptaufgabe es war, den Geschmack und den Nutzen von Musik einem jungen und benachteiligten Publikum zu vermitteln. Chapeau, dass ist echt eine coole Sache.

Obwohl ich in Ruhe hätte ausschlafen können, war ich um 6.00 Uhr bereits hellwach, da ein Typ seine Sachen zusammen packte und dabei einen Riesenkrach veranstaltete. Als er weg war, versuchte ich nochmals ein bisschen zu dösen. Doch als ich mich nur noch hin und her wälzte, stand ich schlussendlich auf. Nachdem ich alles zusammengepackt und ausgecheckt hatte, ging ich in den Aufenthaltsraum und speicherte alle Fotos und Videos auf meinem Laptop. Von einer Sicherung im Netz konnte gar nie die Rede sein, da schnelles Internet auf dieser Insel niemand braucht. Kurz nach Mittag fuhr ich mich dem Taxi zum Flughafen. Da angekommen lief alles rund und um 15.45 Uhr hob die Maschine nach Australien ab…..

Ein Gedanke zu „Fidschi – das Paradies

  1. Liebs Martina
    Das esch en super, unterhaltsame Blog.
    Bin itaucht ine anderi schöni Welt 🙂
    Danke viel mol das ich das cha gedanklech miterlebe.
    Grosses Kino gibt viel Arbeit ! Freue mi scho uf en nöchschti Blog 😉
    Herzlechi Grüessli
    Mami

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